SPONTANREMISSIONEN - In der medizinischen Fachwelt werden Heilungen von unheilbaren Krankheiten als SPONTANREMISSIONEN bezeichnet.
Zur Begriffsdefinition:
SPONTAN bedeutet von selbst, ohne äußeren Zwang, Druck oder Einfluß, in Übereinstimmung mit angeborenen, inneren Bereitschaften oder Tendenzen. REMISSION steht für die Wiederherstellung eines früheren Zustandes, aber auch für Vergebung oder Aufhebung eines Urteils.
Schon in den 50er Jahren haben Tilton Everson und Waren Cole von der University of Illinois in Chicago eine systematische Sammlung von Berichten über Spontanheilungen bei Krebs begonnen. Weiter...

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Unter welchen Umständen kommt es zu Spontanremissionen? Haben Menschen, die spontan Heilung erfahren, einfach nur Glück? Oder kann man dieses Phänomen unter bestimmten Voraussetzungen gezielt erzeugen? Bernd Joschko: "Ja, man kann ... Der Mensch ist ganzheitlich..."

Mit 'Spontanremission.de' erklärt das Synergetik Institut das Phänomen 'Spontanremission'. Wir erforschen seit 1988 Spontanremissionen bzw. Spontanheilungen und wie man sie erzeugt. Wir haben ein sehr fundiertes Grundlagenwissen, wie Krankheiten im Kopf durch "innere Bilder" repräsentiert sind und wie diese verändert werden können, bis wiederum neue Gesundheit entsteht.

Speziell in der Krebsforschung gibt es nichts vergleichbares an Grundlagenforschung: www.krebsforschung.net

Die Methode wurde 2010 höchstrichterlich anerkannt.

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Die Fernsehsendung "37° - Wie ein Wunder" berichtetete über Spontanheilungen. Sicher ist, göttliche Fügung allein trägt in den seltensten Fällen dazu bei, daß schwerkranke Menschen über Nacht von ihren Leiden geheilt werden. Was kann der Einzelne dazu tun? Diese Frage wurde nicht beantwortet, da es ausserhalb des Synergetik Instituts keine Grundlagenforschung zum Thema "Selbstheilung" in Deutschland gibt.

Hier lesen Sie den aktuellen Stand der Forschung zu Spontanheilung / Selbstheilung im Juni 2007

Die Synergetik Therapie hilft kranken Menschen schon längst vergessene Konflikte zu bearbeiten und aufzulösen. Menschen, die noch einmal ihre "Leichen im Keller" in Angriff nehmen, befreien sich von altem Ballast. Selbstheilung entsteht gezielt, wenn die beteiligten 6-8 Faktoren gefunden werden. Siehe Synergetik Profiler

 

Das Beispiel "Garten der Illusion" demonstriert die Synergetik-Einzelsitzung eines Asthmakranken. Nachdem der Klient, das angespannte Verhältnis zu seinen Eltern (er empfand sie bis zu seinem 50. Lebensjahr als erdrückende Übermacht) bearbeitet hatte, hatte er wieder Luft zum Atmen. Das Asthma verschwand.

Dieses Beispiel war der Regierung von Oberbayern eine Anzeige wg. Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz (HMWG) wert, daher haben wir jetzt eine Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Mai 2007 eingereicht.

Die deutschen Behörden haben leider kein Interesse, alternative Heilmethoden zu untersuchen und bei positiven Ergebnissen zu verbreiten, sondern nur den Status Qou zu erhalten: Die Schulmedizin und das Obrigkeitsdenken.

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Synergetische Innenweltreisen sind Anleitung zur Spontanremission. Lesen Sie hier 100 Beispiele von A bis Z. Doch niemand ist an Spontanheilung interessiert, denn daran verdient keiner.

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Lesen Sie auch das Interviewe mit dem "Erforscher von Spontanheilungen" Dr. Kappauf. Können Patienten von den Erkenntnissen der Erforschung von Spontanheilung profitieren und Hoffnung schöpfen? Dr. Kappauf: "Krebsbetroffene können zum einen entlastet sein, da Spontanremissionen offensichtlich nicht das Ergebnis eines besonderen Krankheitsverhaltens oder einer außergewöhnlichen willentlichen Anstrengung sind. Zum anderen bestätigen meine Untersuchungen ohne Zweifel, dass es in seltenen Fällen spontane Tumorrückbildungen wirklich gibt. Allein diese Tatsache gibt vielen Krebsbetroffenen Hoffnung."

Bernd Joschko: "Stimmt! Spontanheilung hat nichts mit einer Willenskraft zu tun, sondern mit systematischem "inneren Aufräumen" - und das kann nahezu jeder tun" Lesen Sie hier das ganze Interview mit Dr. Kappauf - "Schade, das er die Spontanheilung nicht systematischer untersucht oder die Ergebnisse der Synergetik Therapie Forschung berücksichtigt. Spontanheilung ist nur so selten, weil der Krebs immer auf der Körperebene bearbeitet wird, statt im Kopf die INFORMATION zu verändern."

Auf der Domain Selbstheilung.de finden Sie 150 Beispiele

 

Dezember 2005: Dr. Kappauf hat nicht Recht: Spontanremissionen sind gezielt möglich - behaupt Bernd Joschko vom Synergetik Institut nunmehr schon seit vielen Jahren.

Ärztliche Allgemeine, 12.12.2005 - Spontanremissionen -- immer noch ein Stiefkind der Forschung
Spontanremissionen und Spontanheilungen bei Krebs sind seltene, aber keinesfalls ausgeschlossene Ereignisse. Es handelt sich um günstige Wendungen einer malignen Erkrankung ohne Therapie oder unter einer Behandlung, die eine solche günstige Wendung nicht erwarten läßt. Obwohl die Entschlüsselung der zugrundeliegenden Mechanismen Modell für gezielte Therapien stehen könnte, existiert bislang keine systematische Erforschung solcher Phänomene.

Dr. Herbert Kappauf: Eine Spontanremission ist nicht gleich Spontanheilung.
Die meisten Spontanremissionen seien auf nur wenige Tumorarten wie das Melanom beschränkt, so der niedergelassene Onkologe Dr. Herbert Kappauf aus Starnberg im Gespräch mit Werner Stingl, Mitarbeiter der "Ärztlichen Allgemeinen". Spontanremissionen seien ein Stiefkind der Forschung.

Es gebe in Deutschland dazu keine systematische Forschung (Bernd Joschko: stimmt nicht, das Synergetik Institut erforscht seit 12 Jahren systematisch Spontanheilungen) und noch nicht einmal eine systematische Erfassung von Patienten mit Spontanremissionen.

Ärztliche Allgemeine: In welcher Häufigkeit ist in der Onkologie mit Spontanremissionen und tatsächlichen Spontanheilungen zu rechnen?
Kappauf: Genaue Zahlen gibt es nicht. Die in der Literatur immer wieder zu findende Spontanremissionsquote von einem Ereignis auf 60 000 bis 100 000 Erkrankungen ist eine reine und zudem differenzierungspflichtige Schätzung. Denn die Mehrheit aller Spontanremissionen findet sich bei einigen wenigen Tumorarten, etwa dem Melanom, niedrig malignen Lymphomen und Nierenzellkarzinomen.
Spontanremissionsraten bewegen sich hier bis in den einstelligen Prozentbereich hinein, während bei vergleichsweise häufigen Krebsformen wie dem Kolon- oder dem Bronchialkarzinom die Spontanremissionsraten sogar deutlich unter eins zu 100 000 liegen dürften. Warum gerade Melanome, Nierenzellkarzinome und maligne Lymphome eher zu Spontanremissionen neigen, dürfte daran liegen, daß es sich hierbei um immunogene Krebserkrankungen handelt, die durch endogene immunologische Abläufe stärker beeinflußt werden als andere, nicht oder weniger immunogene Tumoren.

Ärztliche Allgemeine: Unterscheiden sich Spontanremission und Spontanheilung?
Kappauf: Ja, Spontanremission ist keineswegs mit Spontanheilung gleichzusetzen. Die Mehrzahl aller Spontanremissionen mündet nicht in eine dauerhafte Spontanheilung, sondern das maligne Geschehen rezidiviert früher oder später.

Ärztliche Allgemeine: Wie oft haben Sie persönlich bisher Erfahrungen mit "verwunderlichen" Krankheitsverläufen gemacht? Haben Sie ein Beispiel?
Typisches spreitendes Melanom, bei dem sich die Pigmentierung gut erkennen läßt.
Kappauf: Ich sehe oft, daß Patienten auf eine konventionelle, studiengeprüfte effektive Therapie überdurchschnittlich bis überraschend gut ansprechen und etwa weit länger als statistisch zu erwarten krankheitsfrei überleben. Mediane Überlebenszeit bedeutet ja nichts anderes als: 50 Prozent der Patienten leben länger. Wenn Sie aber mit Ihrer Frage auf offensichtliche Spontanremissionen abzielen, habe ich mit etwa 15 betroffenen Patienten gesprochen und bei vielleicht fünf eigenen Patienten ein solches Ereignis erfahren.

Ärztliche Allgemeine: Welches Ereignis hat Sie am meisten beeindruckt?
Kappauf: Das beeindruckendste Erlebnis war Ende der 80er Jahre ein Patient mit Lungenmetastasen eines Nierenzellkarzinoms. Da der Patient subjektiv beschwerdefrei war und es damals keine effiziente Therapie gegen diese Metastasen gab, einigte ich mich mit dem Patienten auf eine abwartende Strategie mit Kontrolluntersuchungen alle drei bis vier Monate. Die Lungenherde waren bis zum ersten Nachkontrolltermin noch gewachsen.
Beim nächsten Termin konnten sie aber nicht mehr nachgewiesen werden. Der Patient ist dann ein Jahr später an einer neu hinzu getretenen Hirnmetastase gestorben, obwohl die früheren Lungenmetastasen weiterhin nicht mehr nachweisbar waren. Dieses beeindruckende und dennoch tragische Beispiel macht aber auch deutlich, daß Spontanremissionen keineswegs mit Spontanheilungen gleichzusetzen sind.

Ärztliche Allgemeine: Könnte es sein, daß sich eine relevante Zahl von Spontanremissionen oder gar Spontanheilungen hinter vermeintlichen iatrogenen Therapieerfolgen versteckt?
Kappauf: Die Rate an Spontanremissionen, die sich möglicherweise hinter einer erwiesenermaßen effizienten onkologischen Therapie versteckt, dürfte statistisch kaum relevant sein. Skeptisch wäre ich hier eher bei vermeintlichen Einzelerfolgen unkonventioneller Therapiemethoden. So manches, was auf die Fahne einer naturwissenschaftlich unplausiblen Außenseitermethode geschrieben wird, ist wohl in Wirklichkeit eine Spontanremission. Dieser Verdacht drängt sich um so mehr auf, wenn der scheinbar spektakuläre Einzelerfolg - wie so oft - nicht reproduzierbar ist.

Ärztliche Allgemeine: Ist es möglich, daß eine nennenswerte Rate von malignen Erkrankungen unbemerkt wieder abheilt, noch bevor diese Erkrankungen überhaupt diagnostiziert worden sind?
Kappauf: Daß ein manifest gewordenes und prinzipiell nachweisbares malignes Geschehen wieder spontan ausheilt, bevor es diagnostiziert wird, kommt meines Erachtens nur bei bestimmten Formen des Neuroblastoms von Säuglingen und Kleinkindern in nennenswertem Umfang vor.

Ärztliche Allgemeine: Wäre etwa mit Blick auf Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie vorstellbar, daß der Schock und die psychologische Langzeitbelastung einer malignen Diagnose Spontanremissionstendenzen behindern?
Kappauf: Ich glaube nicht. Denn wir wissen aus psychoonkologischen Studien, daß andere extreme psychische Belastungssituationen, wie der Tod eines Kindes oder Ehepartners, weder mit einer erhöhten Krebsinzidenz einhergehen noch statistisch signifikant die Prognose einer bestehenden Krebserkrankung verändern.

Ärztliche Allgemeine: Gibt es Untersuchungen zu Spontanremissionen von Tumoren bei Tieren?
Kappauf: Zumindest sind mir keine bekannt. Ohnehin wäre aber die Übertragbarkeit entsprechender Daten aus der Veterinär- auf die Humanmedizin zweifelhaft, da meines Wissens bei Tieren immunogene und damit auch potentiell spontanremissionsfreudigere Tumoren eine weit größere Bedeutung haben als bei Menschen.

Ärztliche Allgemeine: Wie intensiv beschäftigt sich denn die humanmedizinische onkologische Forschung derzeit mit Spontanremissionen und -heilungen?
Kappauf: Eher wenig. Genaugenommen gibt es hierzu keine systematische Forschung, und es gibt nicht einmal eine systematische Erfassung von Spontanremissionen. Denn auch Registraturen kosten Geld. Man glaubt offensichtlich, daß solche Gelder in anderen Forschungsbereichen besser angelegt sind. Warum Spontanremissionen ein Stiefkind der Forschung sind, hat meines Erachtens zwei wesentliche Gründe. Zum einen sind Spontanremissionen insgesamt zu selten, um mit ihnen kalkulieren zu können.
Wer Forschungsgelder beantragt, muß aber einen Plan mit einer zeitlich eng begrenzte - üblicherweise auf zwei Jahre befristeten - Ergebnisprognose abliefern. Und selbst bei den wenigen Krebsarten mit einer nennenswerten Spontanremissionsrate verbietet die zunehmende Verfügbarkeit wenn auch oft noch nicht optimaler, so doch zumindest effektiver Therapien eine gezielte Forschung. Wir können und sollten uns es schlichtweg nicht erlauben, zu Forschungszwecken auf spontane Remissionen zu warten, wenn wir bereits ein Mittel haben, das die Remissionschance erhöht.

Ärztliche Allgemeine: Hat das begrenzte Wissen von möglichen Mechanismen der Spontanremission bereits Auswirkungen auf die Therapie?
Kappauf: Die gesamte onkologische Immuntherapie, vor allem auch die Zytokinforschung, wurde durch Beobachtungen von Spontanremissionen induziert. Und auch die antihormonelle Therapie etwa beim Mamma-Karzinom konnte entwickelt werden, weil in Zeiten eines hormonellen Umbruchs, etwa im Wochenbett oder mit Eintritt in die Menopause öfters spontane Remissionen beobachtet worden waren. Umgekehrt liefert aber auch die onkologische Grundlagenforschung - etwa zur Antiangiogenese - Ansätze, um die eine oder andere Spontanremission besser zu verstehen.
Im Zusammenhang mit der körpereigenen Krebsbekämpfung und was man davon therapeutisch lernen kann, sollte man den Blick aber nicht nur auf Spontanremissionen fokussieren. Mindestens ebenso interessant sind mehrere endogene Kontrollmechanismen, etwa eine balancierte Apoptose, die den Organismus in die Lage versetzen, eine begonnene Zellentartung oder Mikrometastasen eines bereits chirurgisch entfernten Primärtumors jahrzehntelang in Schach zu halten.
Dr. Herbert Kappauf ist niedergelassener Onkologe in Starnberg. Seine Erfahrungen mit Spontanheilungen und -remissionen hat er in seinem Buch "Wunder sind möglich" (Herder-Verlag Freiburg) niedergeschrieben.

 

Lesen Sie auch von Heiko Ernst (Psychologie-Heute Herausgeber) Heilung ist vor allem Selbstheilung - daher kann jeder was tun - Hier Klicken

Wenn der Krebs von selbst heilt - Medical Tribune Bericht
Gibt es Wunder in der Krebsheilkunde? Bisher sagten Mediziner „Nein“. Seit einiger Zeit diskutieren aber auch sie darüber, dass es unerklärliche Heilungen gibt. Spontanremissionen nennen sie das – wie es dazu kommt, weiß man nicht genau.

Walter Heinrich aus München, 62 Jahre, stand mitten im Berufsleben, als ihn vor fast 25 Jahren die tödliche Diagnose ereilte. Ein Muttermal auf der linken Schulter entpuppte sich als bösartiger Hautkrebs. Es wurde gleich operiert. Noch im gleichen Jahr zeigte sich, dass sich schon Tochtergeschwulste, also Metastasen gebildet hatten, zuerst im Lymphknoten in der Achsel, dann in der Lunge, in der Leber und in den Knochen. Innerhalb von vier Jahren kam er zweimal unters Messer und bekam 18 Chemotherapien. „Hoffnung auf Heilung hatten wir damals nicht mehr. Die Therapien sollten nur seinen Zustand verbessern“, sagte sein Arzt, Dr. Lothar Böning, der damals im Münchener Klinikum Großhadern arbeitete. Walter Heinrich und seine Frau Ilse aber hatten die Hoffnung nicht aufgegeben.
Sie veranlassten eine zusätzliche Echinacea-Therapie, um das körpereigene Immunsystem aufzupäppeln, und eine Enzymtherapie (Horvi-Reintoxin-Enzym-Therapie), um die Zellfunktionen zu verbessern. Sie stellten die Ernährung um: viel Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gebackenes Vollwertbrot und hin und wieder Fleisch vom Biobauern. Zuerst gab es auch einen kleinen Teilerfolg, als sich im April 1983 die Lungenherde rückbildeten. Aber weil im gleichen Jahr eine neue Krebsgeschwulst im Hirn entstand, wurde die Hoffnung doch wieder zerschlagen. Dann, im August 1985: plötzliche Rückbildung aller Krebsherde und Tochtergeschwulste. Schon fünf Monate später konnten die Ärzte keine einzige Krebsgeschwulst mehr entdecken. „Der Patient ist bis auf den heutigen Tag tumorfrei“, so Dr. Böning. Für ihn als Spezialisten ist das „ein nicht erklärbarer Heilungsverlauf“. Also ein Wunder? Dr. Böning: „Vielleicht war es alles zusammen, vielleicht keine der Therapien. Wunder lassen sich nicht planen.“

Metastasen gingen von alleine zurück

Ein anderes Beispiel, aus dem Klinikum Nürnberg: Vor den Augen der Krebsspezialisten Prof. Dr. Walter M. Gallmeier und Dr. Herbert Kappauf wurde auf unerklärliche Weise ein schwer kranker Krebspatient geheilt. Im Jahr 1991 kam er mit Lungenkrebs und Metastasen in Leber und Leiste in die Klinik. Nach einer Operation aber verzichteten die Ärzte auf eine weitere Therapie. Zu viele Metastasen! Doch womit sie nicht gerechnet hätten: 14 Monate später hatten sich von alleine sämtliche Tumoren zurückgebildet.
Dieser Heilungsverlauf ist ebenfalls unerklärlich – für die Ärzte. Aber nicht für den Patienten und nicht für dessen Frau. „Wir hatten noch von früher eine Sense im Keller. Die musste raus. Damit habe ich den Tod aus dem Haus geschmissen“, meinte seine Frau. „Ich habe meine Angelegenheiten geregelt und ein Testament aufgesetzt. Da hat es knacks gemacht und ich fühlte mich freier“, erklärte der Krebspatient selbst seine Wunderheilung.

Mittlerweile ist der Patient gestorben, aber nicht aufgrund seines Krebsleidens, sondern wegen einer Lungenembolie. Nach seinem Tod im Jahr 2001 wurde der Körper obduziert, weil die Ärzte genau wissen wollten, ob sich nicht doch noch irgendwo eine Krebsgeschwulst versteckt hatte. Aber auch jetzt konnte kein Tumor nachgewiesen werden. „Eine Spontanremission ist eine vollständige oder teilweise Rückbildung sämtlicher oder zumindest relevanter bösartiger Metastasen, die entweder ohne medizinische Therapie eingetreten ist oder unter Maßnahmen, die in der onkologischen Erfahrung nicht zu einer derartigen Rückbildung führen“, erklärte Dr. Herbert Kappauf.

Prof. Dr. Walter-Michael Gallmeier (67), der langjährige Chef des Nürnberger Klinikums und Krebs-Arzt, war 2004 im Alter von 67 Jahren an einem unheilbaren Tumor gestorben - die Schulmedizin konnte ihm nicht helfen. Gallmeier war ausschließlich Schulmediziner. Aus einem Interview mit dem SPIEGEL:

" Alternativ zu was? Patienten haben ein Anrecht auf eine gute Medizin, die ihnen hilft. Dazu sehe ich keine Alternative. Unzutreffende Begriffe führen zu falschen Grenzziehungen, die nichts klären und nicht wirklich weiterhelfen. Für mich gibt es nur die Grenze zwischen einer guten und einer schlechten Medizin. Gute Medizin ist ein ständiger Prozeß, ein auf verschiedenen Ebenen unternommener Versuch, das für den Patienten Nützliche zu tun und dabei selbstkritisch vielerlei Machbares von wirklicher Hilfe zu unterscheiden. Konkret heißt dies in der Krebsmedizin: Biete ich mit meinem jeweiligen Tun die Chance einer Heilung, die Chance der Verlängerung eines lebenswerten Lebens oder zumindest die Chance auf Beschwerdelinderung?"
SPIEGEL: "Aber wollen das nicht auch die alternativen Therapeuten?"
Gallmeier: "Der Unterschied liegt in der kritischen Reflexion des ärztlichen Tuns. Gute Medizin heißt für mich, mir über meine Behandlungsziele im klaren zu sein und mir Rechenschaft darüber abzulegen, ob und wieweit ich diese Ziele mit meinen Maßnahmen auch erreiche. Dies ist für mich der eigentliche Kern einer im guten Sinne wissenschaftlichen Medizin. Sie stützt sich auf nachprüfbare Tatsachen, blickt auf das Wesentliche und ist keine Glaubensfrage".

Einer von ca. 100.000 wird plötzlich gesund (Kappauf liegt völlig falsch: Dann müßten Millionen von krebskranken Menschen Synergetik Therapie gemacht haben - denn viele wurden - plötzlich - gesund)

Kappauf weiter: „Gerade in den letzten Jahrzehnten hat in den seriösen medizinischen Fachzeitschriften die Anzahl von genau dokumentierten Spontanremissionen bösartiger Erkrankungen zugenommen“. Geschätzt wird, dass es bei einem von 60.000 bis 100.000 Krebskranken zu einer plötzlichen Heilung kommt. Wahrscheinlich aber ist die Dunkelziffer viel höher, denn nicht jeder Arzt berichtet in einer wissenschaftlichen Arbeit darüber, wenn sich bei ihm eine Spontanremission zugetragen hat. Laut Fachzeitschriften sind es vor allem vier Krebsarten, in denen sich die Spontanremissionen hauptsächlich zutragen: schwarzer Hautkrebs und Nierenzellkarzinom, Lymphdrüsenkrebs (vor allem das niedrig maligne Non-Hodgin-Lymphom) und Tumoren des Nervensystems bei Säuglingen.

Das sagt die Hirnforschung dazu

Nicht jeder Wissenschaftler lehnt den Zusammenhang zwischen der eigenen Psyche und den spontanen Heilungen ab. Prof. Dr. Ernst Pöppel, Medizinischer Psychologe und Hirnforscher an der Universität München, ist beispielsweise ein regelrechter Verfechter eines solchen Zusammenhangs: „Ein Organismus ist ein Netzwerk. Er beinhaltet verschiedene Systeme wie das Immunsystem, das hormonelle System, das Nervensystem, den Stoffwechsel, die Persönlichkeit. Diese Systeme kommunizieren auf verschiedene Arten mit der Umwelt. Also hat auch die Umwelt mit verschiedenen Faktoren Einfluss auf den Organismus.“
Hinzu kommen noch unzählige Wechselwirkungen. Mit unserem menschlichen Geist können wir ein solches Netzwerk nicht begreifen, wir brauchen die Computer, die mathematische Formeln schnell ausrechnen. „Durch unser monokausales Denken verstellen wir uns den Blick auf die wirklichen Heilmechanismen. Um zu verstehen, wie Krankheiten entstehen und wie sie geheilt werden können, sollten wir uns daher mit den Vernetzungen all dieser Systeme befassen“, meint Prof. Pöppel.

Einen Anfang hat er jetzt selbst gemacht mit dem Projekt BCCC, das er zusammen mit der Felix-Burda-Stiftung durchgeführt hat. Die Buchstaben stehen für Best Cases in Colon Carzinoma. Es geht darum, zu definieren, welche Faktoren für positive Verläufe und für Spontan-remissionen verantwortlich sind. Damit würden zwar die Wunder weiterhin entzaubert. Aber da der Glaube als solcher auch weiterhin eine wichtige Rolle in Pöppels Modell spielt, wird er in diesem Fall durch die Wissenschaft sogar gestärkt.

So versuchen Ärzte die Sponatanheilung zu erklären
Seit Ärzte damit begonnen haben, die Existenz von Spontanheilungen zu akzeptieren, versuchen sie Erklärungen für den Heilungsverlauf zu finden. Dabei sind sie auf zwei bisher wissenschaftlich noch nicht wirklich geklärte biologische Abläufe gestoßen, mit denen der Körper sich selbst zu helfen weiß:

- Zum einen können sich bösartige Zellen sozusagen spontan wieder in normale Zellen zurückverwandeln.
- Und zum anderen besteht die Möglichkeit, dass Krebszellen ihren eigentlichen Zelltod einleiten (wissenschaftlich nennt man das Apoptose).

Weitere Tricks unseres Körpers im Kampf gegen den Krebs:
- Immunmechanismen: Die Immunzellen erkennen die Krebszellen als Feinde und vernichten sie.
- Hormonelle Einflüsse: Vor allem Brustkrebs wächst unter Hormoneinfluss. Durch hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren kann es zu Heilungen kommen.
- Hemmung der Blutgefäß-Neubildung: Für eine Krebsgeschwulst ist es lebensnotwendig, dass sie von den Gefäßen mit viel Blut versorgt wird. Deshalb lockt sie mit bestimmten Eiweißstoffen Blutgefäße an. Es gibt aber auch Eiweiße, die die Gefäßneubildung hemmen. Unter bestimmten, noch nicht geklärten Voraussetzungen überwiegt die Anzahl der hemmenden Eiweiße - der Tumor bekommt nicht mehr genug Blut und wird "ausgehungert".

Diese körpereigenen Mechanismen zu unterstützen oder sogar anzuregen und zu steuern, ist ein angestrebtes Zukunftsziel der Onkologen.
Was die Experten allerdings nur schwer akzeptieren, ist der psychische Einfluss auf den Tumor. Zwar weiß man, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit einer Erkrankung umzugehen. Man kann die Krankheit als Feind sehen, gegen den man kämpfen muss. Man kann sie als Hinweis des Körpers oder als göttliche Botschaft sehen, um sein Lebenskonzept zu ändern. Man kann sie auch als „Film“ betrachten, der mit dem eigenen Leben nichts zu tun hat – aber egal, wie man die Krankheit begreift, es gibt bis heute keinen wissenschaftlich gesicherten Zusammenhang zwischen der willentlichen Anstrengung, wieder gesund zu werden, und spontanen Heilungsverläufen.

MTPub, Ausgabe 01 / 2006 S.21, Beatrice Wagner

 

Warum wird die Erforschung von Spontanheilungen nicht staatlich gefördert?

Wir forschen:
Therapieforschung.eu

 

------------------------ ... auch einige Synergetik Therapeuten beschwerten sich über diesen Bericht beim ZDF

Staatliche Medien müssen sich 10 Jahre später "LÜGENPRESSE" schimpfen lassen - WARUM wohl? Weil sie einseitig berichten - Pharmahörig! Obrigkeitshörig und sie besitzen ein schulmedizinisch identifiziertes Weltbild.

DIE ZEIT
Selbstzensur im ZDF

Wie die Lobby der Heilpraktiker über das öffentlich-rechtliche Fernsehen siegte.
Ein Kommentar von Gero von Randow

Vor wenigen Wochen strahlte das ZDF eine Sendung über „Wunderheiler“ aus, ihr Autor ist der bekannte Wissenschaftsjournalist Joachim Bublath. Die Sendung berichtete kritisch über Massenprediger, die als „Geistheiler “ auftreten, ebenso über Schamanen, gefährliche Naturgifte in deutschen Heilpraxen, Quecksilber in ayurvedischen Heilmitteln und auch darüber, dass die beliebte Homöopathie bisher nicht wissenschaftlich begründet werden konnte.
Es konnte nicht ausbleiben, dass die Redaktion daraufhin mit Leserbriefen und Emails bombardiert wurde. Diesmal aber in einem Maß, das ein organisiertes Vorgehen vermuten ließ, und in der Tat: Gläubige und Profiteure der Paramedizin betrieben einen regelrechten Massenprotest. Per Telefon und Email.
Alles nicht schlimm. Der Skandal ist ein anderer: Das ZDF nahm daraufhin die Sendung aus seinem Web-Angebot, und ebenso die begleitenden Materialien.
Ein Vorgang, aus dem dreierlei über Journalismus gelernt werden kann.
Erstens: Die öffentlich-rechtliche Struktur eines Senders garantiert mitnichten, dass die journalistische Ethik durchgehalten wird. Anstatt beispielsweise eine Diskussionssendung oder eine Netzdebatte anzusetzen, ging die Chefetage vor der Lobby in die Knie.
Zweitens: Das Internet zwingt den Journalismus in die öffentliche Auseinandersetzung, weshalb es mehr denn je auf das Rückgrat des Journalismus ankommt. Woran es diesmal fehlte.
Drittens: Die Besonderheitern des Internets werden von traditionellen Medienhäusern oft nicht recht verstanden. Wie sonst konnten die ZDF-Oberen glauben, es brächte etwas, einen Beitrag aus dem Netzangebot zu entfernen? Was einmal mit Netz steht, wird man nicht mehr los. Im Internet versendet sich nichts. Seine Inhalte erscheinen auch nicht auf einem Substrat, mit dem sich anderntags Fisch einwickeln ließe.
Das Netz ist nachhaltig, ist Marktplatz, Bühne und Archiv zugleich. Es offenbart den Charakter der Akteure wie kein anderes Medium - beispielsweise im Fall „Wunderheiler“.
ZEIT online, 14.10.2007

Die ZEIT liegt falsch, es existiert keine organisierte Beschwerde, sondern Selbstorganisation in voller Breite.... !!

 

LÜGENPRESSE ? - schon 2002 berichtet das Staatsfernsehen sehr einseitig ...

 

 

Hier eine Kritik eines Synergetik Therapeuten an das ZDF ....

Von: Ralf Schusdziarra [mailto:ralf.schusdziarra@bass-seminar.com]
Gesendet: Donnerstag, 6. September 2007 13:14
An: ZDF, E-Mail-Koordination
Betreff: Joachim Bublath - Die modernen Wunderheiler: Kritik
 
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Blubath,
 
nachdem ich gestern Ihre Sendung zum Thema moderne Heiler sah bin ich einigermassen fassungslos und schockiert. Mit einer geradezu beängstigenden Leichtigkeit wischen Sie den Heilungsansatz der vorgestellten Methoden vom Tisch und raten dem Zuschauer, diese Methoden doch eher als bunte Bereicherung des Lebens denn als Heilungsmethode zu sehen.
 
Dabei lassen Sie sowohl tausendfache Heilerfolge als auch wissentschaftlich belegte Studien über die wirksamkeit der vorgestellten Methoden ausser Acht, und erklären dies mit dem Placebo Effekt. In meinen Augen verbreiten Sie eine Lüge wenn Sie behaupten, diese Methoden seinen wissenschaftlich nicht belegt. Die Publikationen der letzten Jahre und auch das Internet, wo solche Studien zugänglich sind sollten Ihnen bekannt sein.
 Ihre Erklärung des Placebo Effektes ist meiner Auffassung nach nicht zu Ende gedacht, und wirft auf Sie  bzw. Ihre Sendung nicht eben das Licht einer ernst zu nehmenden wissenschaftlich fundierten Sendung. Sollte dahinter nicht der vielleicht sogar böswillige Versuch stehen die genannten Methoden zu verdrängen oder bekämpfen, so vernachlässigen Sie hier doch wichtige Fakten: Sie erklären den Placebo Effekt bei Tieren mit der erhöhten Zuwendung. Bei Kindern, die ja durchweg Zuwendung erfahren, könne dies jedoch nicht sein, da der Mensch erst viel später lerne sich "etwas einzubilden".
 Ich frage Sie: wer wenn nicht ein Kind hat die Fähigkeit sich etwas einzubilden? Haben Sie jemals ein Kind in all seiner Phantasie spielen sehen? Und was meinen Sie hat es für Auswirkungen, wenn eine Mutter ihr Kind im Arm hält und streichelt und ihm dabei beruhigend zuredet, dass alles bald wieder gut sein wird, und ein vielleicht gerade verabreichtes Medikament oder Heilmittel jetzt schon hilft? Haben wir als Kinder diese Erfahrung nicht alle gemacht, unabhängig davon ob ein wirksames Heilmittel eingenommen wurde oder nicht? Haben Sie dies bei Ihrer Aussage berücksichtigt?
 
Sie gehen noch einen Schritt weiter, indem Sie über den Zusammenhang von Glauben (Religiösität/Spiritualität) und Heilung referieren. Es entsteht beim Zuschauer der Eindruck, dass auch dies "Schönreden" ist, und man sich doch lieber auf die Schulmedizin verlassen solle. (Ich habe sehr wohl zur Kentniss genommen, dass Sie am Ende der Sendung darauf verweisen, auch die Schulmedizin sei sicher nicht der Weisheit letzter Schluss). Ein in Abrede stellen der genannten alternativen Heikverfahren halte ich aber für unangebracht.
 Ihr Verweis auf die teilweise toxische Wirkung von einigen Homöopatischen Mitteln ist unvollständig, solange Sie nicht die lebensvernichtende und toxische Wirkung von in der Schulnmedizin gebräuchlichen Mitteln (z.B. Chemotherpie u.ä.) anfügen. Hier entsteht ein einseitiger Eindruck, der nur polarisierend wirken kann.
Dem Informationsauftrag der öffentlich rechtlichen Fernseheinrichtungen steht so eine Handlung dem Gesetz nach nicht zu!
 Dabei haben Sie durchaus vom Ansatz einen guten und wichtigen Punkt herausgearbeitet, indem Sie in allen Beiträgen zu dem Punkt kommen, an dem der Glaube des Patienten an die Wirksamkeit der Mittel über den Erfolg der Methode entscheidet. Hier wäre es schön gewesen, wenn Sie diesen Punkt mehr herausgearbeitet hätten. Auch als Fazit und Schlusswort hätte diese Erkenntnis stehen können, und das ohne eine Methode abzuwerten oder eine Methode der anderen übergeordnet anzusehen.
 Denn letztlich ist es entscheidend welche Methode den Patienten heilt. Und das dazu immer auch der Heilungswille und Glaube an Heilung seitens des Patienten maßgeblich ausschlaggebend ist, ist gerade in den letzten Jahren auch von der Wissenschaft, auf die Sie sich in der Sendung ja mehrfach berufen, anerkannt worden. Das Stichwort Selbstheilungskräfte hat mir hierbei in der gesamten Berichterstattung gefehlt.
 
Eine gute Methode um diese Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stärken ist die Methode der Synergetik Therapie und des Synergetik Profiling. Hierbei werden in begleiteten Innenweltreisen die auslösenden Ursachen von seelischen und körperliche Blockaden und Erkrankungen aufgespürt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Das diese Methode dabei völlig ohne schädliche Nebenwirkungen und ohne eine manipulierende Einwirkung von Aussen auskommt sollte sie auch für einen wissenschaftlich denkenden Menschen wie Sie interessant machen. Ich lade Sie ein, sich näher mit dieser Methode zu befassen. Dies können Sie auf einer Vielzahl von Seiten im Internet, die sich bei einfacher Suche bei Google oder anderen Suchmaschinen erschließt.
 
Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: ich bin kein Wissenschaftler, Arzt, Heiler oder Schamane.
Aber ich sehe mich selbst als denkender Mensch, der sich auf das verlässt, was er er-fahren und er-lebt hat. Daher wünsche ich mir eine faire und offene Berichterstattung die sich an Ergebnissen orientiert, und keine ausschliessende und polarisierende Meinungsmache.
Ich bin in der Lage mir meine eigene Meinung zu bilden indem ich Dinge hinterfrage. Leider glauben viel Menschen das im Fernsehen gezeigte Blind, nach dem Motto:" Die müssen es ja wissen!". Hierbei kann eine Berichterstattung wie gestern gezeigt unter Umständen zu fatalen Fehlbeurteilungen im Sinne von Ver-urteilen führen.
Wir sollten us alle hüten eine Methode oder einen Menschen, die/der für uns unnachvollziehbar handelt, zu verteufeln. Dies gilt um so mehr wenn die betreffende Methode oder der betreffende Mensch entsprechende Resultate vorweisen kann.
 
Gerade aus diesem Grund bitte ich Sie beim nächsten mal etwas tiefer in die Recherche zu gehen, und neben dem wissenschftlichen Effekt auch das jeweilige Endergebnis zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollten die Vor- und Nachteile ALLER Methoden erwähnt werden. Dies ist in Ihrer Reportage im Hinblick auf die Schulmedizin leider versäumt worden.

 

Antwort vom ZDF - eine Standartantwort, die jeder bekam !!

From: Zuschauerredaktion@zdf.de
To: ralf.schusdziarra@bass-seminar.com
Sent: Friday, September 07, 2007 4:08 PM
Subject: AW: Joachim Bublath - Die modernen Wunderheiler: Kritik


Sehr geehrter Herr Schusdziarra,
 
für Ihre E-Mail an das ZDF danken wir.
 
In der Sendung „Joachim Bublath: Die modernen Wunderheiler“ wurde der Graubereich in der Alternativmedizin beschrieben. In verschiedenen Beiträgen wurden beispielhaft einige Heilverfahren genauer unter die Lupe genommen. Bei den gezeigten Therapien ist das Hauptproblem der fehlende naturwissenschaftliche Nachweis ihrer Wirksamkeit. Im Gegensatz zu zugelassenen Medikamenten der Schulmedizin gibt es hier keine klinischen Studien, die belegen, dass diese Therapien wirksam sind, auch die postulierten Wirkmechanismen bleiben im Dunkeln.
 
Es wird nicht bestritten, dass es dennoch zu Heilerfolgen nach einer Alternativtherapie kommen kann, aber solange es keine Vergleichsstudien gibt, die eine Wirkung belegen, sind solche Fallbeispiele, im naturwissenschaftlichem Sinne, nicht aussagekräftig. Eine Vermutung über die dennoch teilweise zu beobachtenden Heilerfolge könnte der im letzten Beitrag dargestellte Placeboeffekt sein.
 
Keineswegs war es unser Anliegen und auch nicht Gegenstand der Sendung, die Schulmedizin als der Weisheit letzter Schluss zu präsentieren - das wurde von Joachim Bublath explizit in der Moderation gesagt. Aber im Vergleich zu den Alternativmethoden ist die Schulmedizin ein System, das sich auf naturwissenschaftliche Grundlagen stützt und deshalb jederzeit überprüfbar ist.
 
Ihre Kritik an der Darstellung des Themas Wunderheilung haben wir schließlich der angesprochenen Redaktion mitgeteilt. Ihre Stellungnahme werden wir als Teil der Zuschauerresonanz auf das Programm, Themen und Ereignisse festhalten.
 
Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Darstellung in Ihre Betrachtungen einbeziehen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Metternich
ZDF, Zuschauerredaktion

Kommentar: Und WARUM werden keine Vergleichsstudien gemacht?? Weil daran keiner Interesse hat - dies sollte das ZDF thematisieren. Wer Halbwahrheiten verbreitet, muß sich den Begriff der "Lügenpresse" gefallen lassen.

Fa. Selbstheilung.TV

 

Psychobionik.de

Amselweg 1
35649 Bischoffen-Roßbach
Tel.: 0 64 44 - 13 59
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Zuletzt aktualisiert am: 1. Juni -2005 18:10
made by Bernd Joschko